Nasenspülung
 

Du brauchst dafur ein Netikannchen – bei uns erhaltlich – außerdem Salz (ohne Jod) und Mandelöl, beides von guter Qualität aus dem Naturkostladen oder der Apotheke.
Am besten Du übst über einem Waschbecken oder im Freien. Und so ist der Ablauf:

  • Gib eine Prise Salz in das Kännchen und fülle es mit lauwarmem Wasser.

  • Schiebe die Tülle des Kännchens in das freiere Nasenloch und drehe langsam den Kopf zur anderen Seite. Das Salzwasser strömt nun durch den oberen Nasengang ein, um das Ende der Nasenscheidewand herum und kommt durch die Nebenhöhlen am unteren Nasengang wieder heraus.

  • Atme dabei durch den Mund ein und aus.

  • Wenn das Kännchen leer ist schnäuze Dich einige Male und lasse das nachgefüllte Salzwasser durch das andere Nasenloch fließen.

  • Schnäuze dich anschließend kraftvoll gleich ins Waschbecken. Tupfe die Nase trocken und reibe sie, bei Bedarf, mit Mandelöl ein.

 

Anmerkung:
Die Nasenlöcher sind nicht immer sofort durchlässig, und es dauert manchmal einige Zeit, bis das Wasser fließen kann. Du brauchst also nicht erschrecken, falls auch später noch Wasser aus der Nase läuft, wenn Du Dich nach unten beugst. Das ist vollig normal und kein Grund, es am nächsten Tag nicht wieder zu versuchen.


Wirkungen:
Die Reinigung der Nase ist eine uralte indische Praxis. Sie verbessert den Geruchssinn, hat eine reinigende Wirkung bei Staub und Pollen, beseitigt überflüssigen Schleim und wirkt vorbeugend gegen Erkältungen. Wenn Du bereits erkältet bist, solltest Du die Spülung nicht durchfuhren.

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