Wir danken unserem Sangha-Mitglied und Übersetzer der
umfangreichen Vorlagen, SoGen Ralf Boeck, für seine engagierte Arbeit und
für die zur Verfügung Stellung des gesamten Textmaterials.
Es handelt sich - unseres Wissens - um die erste komplette Übersetzung
aller Rezitationssutren der Soto-Schule.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Freude und eine innere
Bereicherung.

Januar 2005,

 

GenKi Ellen und KyuSei Kurt Österle

Einige Hinweise zu dieser Übersetzung
 
Zunächst und vor Allem ist zu bemerken, dass es sich hier nicht um eine offizielle und autorisierte Übersetzung handelt. Sie wurde ausschließlich zum privaten Gebrauch angefertigt. Ich bin Rev. Reb Tenshin Anderson für die Erlaubnis, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zu großem Dank verpflichtet. Mein besonderer Dank gilt auch dem Ehrw. Michi Ho-Kai Österle, der mich bei dieser Arbeit unterstützt und ermutigt hat.
 
Ich habe mich bemüht, mit der Übersetzung möglichst genau die englische Vorlage wiederzugeben. Um ggf. eine Referenzierung zu erleichtern, habe ich bei der PDF-Version auch die Seiteneinteilung der Vorlage beibehalten. Die Übersetzung der Rezitationstexte ist, was Textrhythmus und Wortwahl angeht, nicht immer in wünschenswertem Maße ästethisch ansprechend - aber ich wollte keinen ‚rezitierfähigen’ deutschen Text auf Kosten der Genauigkeit erstellen. Es bestünde dabei die Gefahr, sich zu weit vom chinesischen bzw. japanischen Original zu entfernen – schon die englischen Texte sind ja keine ‚akademischen’ Übersetzungen, sondern an Hand solcher Übersetzungen erstellte ‚rezitationsfähige’ Varianten. Diese 'Zweit-Übersetzung' ins Deutsche kann also bestenfalls ein Provisorium bis zur Erstellung eigenständiger deutschsprachiger Fassungen sein, die dann idealerweise unmittelbar auf die Originaltexte zurückgreifen sollten.
 
Einige Freiheiten habe ich mir trotz der angestrebten Nähe zur englischen Fassung bei der Übersetzung herausgenommen; so habe ich etwa ‚to chant’ durchgängig mit ‚rezitieren’ übersetzt. Nicht ganz treffend, aber mir fiel nichts Besseres ein – ‚skandieren’ etwa erschien mir doch etwas zu altertümlich bzw. missverständlich. Auch habe ich z.B. ‚ancestors’ durch das zwar nicht unproblematische (und schon gar nicht korrektere), aber im Deutschen doch einigermaßen geläufige ‚Patriarchen’ übersetzt usw. Vieles ist sicher Geschmackssache und ich kann natürlich auch Fehler meinerseits nicht ausschließen.
 
In der englischen Fassung gibt es bei den Dharanis ein paar kleinere Unstimmigkeiten zwischen der Wiedergabe in Teil Eins und in Teil Vier (die eigentlich identisch sein sollte). In diesen Fällen bin ich von der Vorlage abgewichen und habe grundsätzlich auch für den Text in Teil Eins die Schreibweise von Teil Vier der Vorlage gewählt.
 
Ralf Sogen Boeck


 

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